Spielraum-Planungswerkstatt

Spielplatzdetektive unterwegs in Salzburgs Gemeinden

 

Die Unterstützung der Aneignung des unmittelbaren Lebensumfelds durch Kinder und Jugendliche steht bei diesem Projekt, das in Zusammenarbeit mit Akzente Salzburg im Auftrag des Landes Salzburg in Gemeinden durchgeführt wird, im Mittelpunkt. Kinder brauchen Freiräume für ihre Entwicklung, sie sollen die Welt spielerisch erobern können. Dazu brauchen sie Pflanzen, Bäume, Wasser, Hügel, Sand, Steine, Holz, Nischen, Verstecke etc. und nicht eine Anhäufung unveränderlicher Spielgeräte, deren Benutzung immer auf dasselbe hinausläuft.

 

SpielplatzforscherInnen bei der Arbeit

Im Rahmen der Planungswerkstätten wird Kindern die Gelegenheit geboten, selbst und aktiv die Planung ihrer Spielräume in die Hand zu nehmen. Vom Bürgermeister erhalten die jungen ForscherInnen den Forschungsauftrag herauszufinden, was man auf dem vorgesehenen Gelände am besten spielen kann und wie der Platz daher gestaltet werden soll; dann machen sie sich auf die Forschungsreise und verschaffen sich einen Überblick über die Größe und Beschaffenheit des Platzes. In der nächsten Phase gilt es mit den Kindern herauszufinden, was sie hier spielen und machen wollen und was sie dazu brauchen. Aus allen ihren Wünschen und Ideen wird eine Hitliste erstellt und dann fällt die Entscheidung: Jedes Kind vergibt 5 Punkte für seine Wünsche und aus dieser Abstimmung entsteht eine Prioritätenreihung. Die wichtigsten Elemente, die es im neuen Spielraum unbedingt geben soll, werden jetzt von den Kindern gebaut: In kleinen Arbeitsgruppen nehmen die Ideen und Skizzen in Form von selbstgebauten Modellen Gestalt an, wenn auf Styroporplatten mit den verschiedensten Baumaterialien die Spielträume dargestellt werden. Am Ende des Tages präsentieren die Kinder und Jugendlichen in ihrer Vernissage den Eltern, Verantwortlichen in der Gemeinde und allen Interessierten ihre Modelle.